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In Deutschland gibt es den Beruf des Pyrotechnikers nicht.

Eine Berufsausbildung im eigentlichen Sinne ist in diesem Bereich demzufolge nicht möglich. Die für den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen notwendigen Qualifikationen werden auf Grundlage des Sprengstoffgesetzes über berufsbegleitende Lehrgänge vermittelt und konzentrieren sich dabei auf folgende mögliche Einsatzbereiche des zukünftigen Pyrotechnikers:

− Abbrennen von Großfeuerwerken (Grundlehrgang Großfeuerwerker),

− Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen auf Bühnen oder in Theatern (Grundlehrgang Bühnenfeuerwerker) und

− den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen (Spezialeffekten) in Film- und Fernsehproduktionsstätten (Sonderlehrgang SFX).

Jedes dieser Einsatzgebiete setzt den Besuch eines eigenständigen Lehrganges voraus, mit dem Ziel, die Fachkunde für die Ausführung der jeweiligen spezifischen Arbeiten zu erwerben.

Bevor mit der Ausbildung begonnen werden kann, muß der Teilnehmer entsprechende
Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Dazu gehören u.a.:


1. Nachweis praktischer Vorkenntnisse - diese sind für die einzelnen Lehrgänge unterschiedlich.

Für den Grundlehrgang, das Abbrennen von Großfeuerwerken sind es z.B. 26 Feuerwerke, die man als Helfer absolviert haben muß. Im allgemeinen erreicht man diese 26 Nachweise in dem man sich an aktive pyrotechniker wendet und sich als Helfer anbietet.


2. Bei Lehrgangsbeginn ist eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung gemäß § 34 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz (kein polizeiliches Führungszeugnis)
vorzulegen.

Diese beantragt man bei seiner am Hauptwohnsitz zuständigen Aufsichtsbehörde für Arbeitsschutz, z.B. beim Gewerbeaufsichtsamt oder dem Amt für Arbeitsschutz und technische Sicherheit. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Ausstellung dieser Bescheinigung 6 bis 8 Wochen dauern kann und dass sie bei Lehrgangsbeginn nicht älter als ein Jahr sein darf.


3. Der Lehrgangsteilnehmer muß das 21. Lebensjahr vollendet haben und körperlich in der Lage sein, die ihm übertragenen Aufgaben verantwortungsbewußt auszuüben.

Nachdem die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, kann mit der gewünschten Ausbildung begonnen werden. Die Lehrgänge dauern in der Regel 5 oder 6 Werktage und werden als Vollzeitunterricht durchgeführt. Die Ausbildung konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

− Vermittlung und Erarbeitung von Grundwissen bzw. weiterführendem Fachwissen zum Umgang mit pyrotechnischen Stoffen und Gegenständen (Aufbau und Verwendung gebräuchlicher pyrotechnischer Gegenstände, Anzünd– und Zündverfahren, Planung und Projektierung pyrotechnischer Vorhaben, etc.);

− Erläuterung grundlegender Rechtsvorschriften, u.a. aus den Bereichen Sprengstoffrecht, Arbeitsschutzbestimmungen;

− praktische Vertiefung bereits vorhandener und neu erworbener Kenntnisse.


Nachdem man die Ausbildung mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung erfolgreich beendet hat, bekommt man ein staatlich anerkanntes Fachkundezeugnis ausgehändigt.

Dieses Zeugnis wird bundesweit anerkannt und ist die Grundlage für die Beantragung einer Berechtigung zum Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen. In der Regel wird diese Berechtigung in Form eines Befähigungsscheines nach § 20 SprengG dokumentiert und durch die zuständige Behörde ausgestellt. Damit steht der Tätigkeit als Pyrotechniker im Rahmen der erworbenen Fachkunde nichts mehr im Wege.

Im Gegensatz zu dem einen oder anderen Wettbewerber bieten wir Ihnen ständig kostenlos die Möglichkeit an, im Rahmen einer Helfertätigkeit diese notwendigen 26 Ausbildungsfeuerwerke durchzuführen. Sprechen Sie uns einfach jederzeit an.